Großkomturei München – Weinbruderschaft der Pfalz
Niederschrift für Jahresversammlung (Konvent) am 27. Februar 2026
Niederschrift
Beginn: 18:30 Uhr
Ende: 21:30 Uhr
Ort: Pfälzer Residenzweinstube München
Leitung: Prof. Dr. Patrick Dieses, Großkomtur
Protokoll: Rainer Freis, Secretarius
Anwesend: 12 Weinbrüder, Ordensmeister Oliver Stiess, Kapitelmeister Frank Ortloff
und Ordenssecretarius Peter Döngi, Aspirant Manfred Schmied, als Gäste
aus Nürnberg Komtur Christoph Grundmeier und Robert Wagemann
Die Tagesordnung umfasst:
1. Eröffnung durch den Großkomtur
2. Grußworte des Ordensmeisters
3. Totenehrung für verstorbene Weinbrüder
4. Bericht des Secretarius für 2025
5. Bericht des Schatzmeisters für 2025
6. Bericht der Rechnungsprüfer für 2025
7. Entlastung des Kapitels für 2025
8. Vorstellung und Aufnahme Aspirant
9. Ehrung durch den Ordensmeister
10. Allgemeine Aussprache
11. Schlusswort des Großkomturs
Teilnehmer:
Conrad, Peter
Dieses, Patrick
Freis, Rainer
Göbel, Thomas
Habersack, Hans-Jörg
Kemmer, Franz
Kost, Stefan
Marthaler, Ralph
Schack, Perry
Trauth, Siegfried
Vetter, Reinhard
Volk, Dieter
Erläuterung des Ablaufs:
Vor dem offiziellen Beginn gab es einen kleinen Sektempfang (Pfälzer Residenz Weinstube
Rieslingsekt, Sektkellerei am Turm, Deidesheim / Speyer). Anschließend kredenzte WB Ralph Marthaler
drei Weine von der Karte der Residenzweinstube (Nr. 48, Nr. 40 und Nr. 58).
TOP 1
Großkomtur Prof. Dr. Patrick Dieses begrüßt die Anwesenden. Kanzler Götz Graf von Schwerin
ist aus familiären Gründen verhindert.
TOP 2
Ordensmeister Oliver Stiess übermittelt Grüße aus Neustadt. Besonders freut ihn die Zusammenarbeit
der beiden bayrischen Komtureien aus München und Nürnberg.
TOP 3
Die Weinbrüder gedenken des im Januar 2025 verstorbenen Weinbruder Kurt Graffunder und des
ehemaligen Mitgliedes Max Buchner mit einer Schweigeminute.
TOP 4
Der Secretarius Rainer Freis berichtet kurz über die Aktivitäten des Jahres 2025 der Großkomturei.
Die Aktivitäten sind im Konventsbrief 2025 umfassend aufgeführt. Als Nachtrag wird noch der Auszug
aus der Großen Pfalzweinprobe durch Dr. Weihl erwähnt, sowie der im Januar 2026 durchgeführte
Besuch der Staatlichen Antikensammlung.
Auch gibt der Secretarius einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen des Jahres 2026.
TOP 5
Schatzmeister Siegi Trauth stellt die finanzielle Entwicklung der Großkomturei für das Jahr 2025 dar.
Gesamteinnahmen 3.567,00€
Gesamtausgaben 3.853,50€
Verlust 286,50€
Der Kontostand (Nebenkonto) beträgt damit 18.637,09 € zum 31.12.2025: 18.350,59€
Schatzmeister Siegfried Trauth berichtet, daß bis auf ein Mitglied mittlerweile alle die Beitragszahlungen
auf Lastschrifteinzug umgestellt haben. Das Guthaben zählt vereinsrechtlich zu Neustadt, wobei
Ordensmeister Oliver Stiess darauf hinweist, daß die Weinbruderschaft in Neustadt auf diese Guthaben nicht zugreift.
Auf Rückfrage wies der Schatzmeister darauf hin, daß die Höhe des unterhaltenden Guthabens vereinsrechtlich
kein Problem darstellt. Das Bankguthaben der Großkomturei München wird buchhalterisch dem Vermögen der
Weinbruderschaft in Neustadt zugeordnet. Somit ist die Angemessenheit der unterhaltenen Liquidität angesichts
des gesamten Geschäftsbetriebes des Vereins gegeben.
TOP 6
Die Rechnungsprüfer Franz Kemmer und Stefan Kost haben die Buchführung, die Kasse und das Nebenkonto der
Großkomturei bei der Stadtsparkasse München für das Jahr 2025 überprüft und festgestellt, dass diese ordnungsgemäß
geführt wurden. Es wurden keine Differenzen ermittelt.
TOP 7
Rechnungsprüfer Franz Kemmer schlägt die Entlastung des Kapitels für 2025 vor.
Die Entlastung erfolgt einstimmig bei Enthaltungen des Kapitels und des anwesenden Aspiranten.
TOP 8
Der Aspirant Dr. Manfred Schmied stellt sich vor.
Der Konvent wird unterbrochen und das Abendessen serviert.
Nach dem Abendessen wird Dr. Manfred Schmied als neuer Weinbruder aufgenommen.
Der Ordensmeister Oliver Stiess verleiht dem Kanzler Götz Graf von Schwerin (in Abwesenheit), dem Sekretarius
Rainer Freis und Weinbruder Ralf Marthaler die Verdienstmedaille der Weinbruderschaft der Pfalz.
Weinbruder Reinhard Vetter hält eine Laudatio auf Ralf Marthaler.
Anschließend erfolgt die Verkostung eines fränkischen Rieslings, den die Gäste aus Nürnberg als Geschenk an die
Weinbruderschaft mitgebracht haben.
TOP 9
Hans-Jörg Habersack fragt, was die Weinbruderschaft mit dem bestehenden Guthaben vorhat. Schatzmeister
Siegfried Trauth erklärt, daß ein Teil der Kosten für die Weinproben übernommen werden.
In der folgenden Diskussion schlägt Hans-Jörg Habersack, eine Weinprobe mit einem externen Sommelier vor
und wird dabei von Reinhard Vetter unterstützt. Ordensmeister Oliver Stiess betont in einem Wortbeitrag, daß
er um eine Unterstützung der deutschen, speziell der Pfälzer Winzer bittet.
Stefan Kost schlägt vor, junge Menschen zu einer Weinprobe einzuladen, um ihnen den deutschen Wein nahe
zu bringen. Ralf Marthaler sichert die Unterstützung der Pfälzer Residenzweinstube zu. Peter Döngi stimmt der
Idee, neue, junge Mitglieder zu werben, zu.
Peter Conrad fragt, warum die Veranstaltungen in der Winzerstube statt in der Komtureistube stattfinden.
Patrick Dieses und Ralf Marthaler erläutern die wirtschaftlichen Hintergründe für diese Entscheidung, die in der
Auslastung der Pfälzer Residenzweinstube liegen.
TOP 10
In Vertretung des Kanzler Götz Graf v. Schwerin beendet Großkomtur Patrick Dieses die Sitzung mit einem Schlusswort.
München, 27.02.2026
Protokollführer Sitzungsleiter
gez. Rainer Freis gez. Prof. Dr. Patrick Dieses
Secretarius Großkomtur
