Auch in diesem Jahr stieß die Einladung der „Eisenberg-Zellertaler“ Weinbrüder in das herrliche Zellertal auf große Resonanz. So konnte ein strahlenderOrdenskanzler Karl-Heinz Bauer über 130 Weinbrüder, viele mit ihren Partnerinnen, bei schönem Sommerwetter zu seinem „Heimspiel“ im herrlichen Hof des Weinguts „Martinspforte“ in Einselthum begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem Ordensmeister Oliver Stiess, unserem Großmeister Dr. Fritz Schumann, dem Landrat des Donnersbergkreises WB Rainer Guth, der „Original Pfälzisch-Böhmischen Blaskapelle“ und der Opernsängerin Signe Heiberg. Außerdem freute er sich über den Besuch einer stattlichen Anzahl von Gästen von der Weinrunde „Pfälzer Musikantenland“. Ein besonderes Dankeschön ging an „Nele“ Storck, die eigens für die Weinbrüder über 160 ihrer berühmten Dampfnudeln gebacken hatte und an Steffen Boiselle für die Gestaltung des Gästebuchs.
Ordensmeister Oliver Stiess begrüßte Konsul Rob Tellegen von der Sektion Niederlande und bedankte sich bei den Ausrichtern des heutigen Abends, den „Zellertaler Weinbrüdern“ und besonders bei den Gastgebern, der Familie Bayer.
In seiner kurzen Begrüßungsrede freute sich der Hausherr, Jörg Bayer, über den ausgezeichneten Besuch und informierte anschließend über sein Familienweingut „Martinspforte“.
Auch der kulinarische Genuss kam an diesem Abend nicht zu kurz: Ein ausgezeichneter „Obelix-Schinken“ mit den passenden Beilagen Kartoffel- und Krautsalat sorgte für das leibliche Wohl der Gäste und bildete eine gute Grundlage für die „flüssige Nahrung“. Angeboten wurde, neben diversen delikaten Flaschenweinen des Weinguts, auch in diesem Jahr wieder ein Riesling direkt aus dem Fass – serviert in Liter- „Bembeln“ - von den stets aufmerksamen und stilgerecht in Winzerkitteln gekleideten Eisenberg- Zellertaler Weinbrüdern.
Nicht zu vergessen das Dessert: Wie bereits erwähnt hatte Nele Storck für diesen Abend 160(!) ihrer berühmten Dampfnudeln gebacken. Zusammen mit einer ausgezeichneten Vanillesauce bzw. delikatem Weinschaum gereicht, ließen es sich die Esser munden…und so mancher leckte sogar die Teller ab, sodass ein Spülen der Teller eigentlich nicht mehr nötig gewesen wäre!
Dass die Stimmung im Hof sich immer mehr steigerte, lag nicht nur am guten Essen und dem fortgeschrittenen Weinkonsum, sondern auch an der musikalischen Untermalung des Abends durch die „Original Böhmisch-Pfälzische Blaskapelle“. Diese begeisterte nicht nur mit den bekannten einschlägigen Melodien einer Blaskapelle, sondern verstand auch, die Zuhörer mit einzubeziehen. Spätestens bei Kurt Dehns „Ja so en guude Palzwoi“ hatten sie ihr Ziel erreicht: Lautes Mitsingen und Schunkeln!
Der absolute musikalische Höhepunkt war zweifelsohne der Auftritt „unserer“ Opernsängerin Signe Heiberg. Grandios Ihr Vortrag der Arie des Orlofsky aus der Fledermaus „Ich lade gern mir Gäste ein“. Bezaubernd das folgende Duett mit ihrem Ehemann Markus Cherouny. Die Darbietung des bekannten Lieds „Es muss was wunderbares sein“ aus der Operette „Weißes Rössel“ begeisterte die Zuhörer und bewies, dass auch Markus über eine ausgezeichnete Stimme verfügt, die er (Anm. des Verfassers) bei „Singenden Weinrunden“ leider zu selten unter Beweis stellt! Mit dem einfühlsam und bewegend vorgetragenen weltbekannten Evergreen „O mein Papa“ verabschiedete sich Signe Heiberg von der Bühne. Ein tosender Beifall belohnte sie – und ihren Ehemann – für ihren Auftritt! Dass dies hoffentlich nicht ihr letzter bei der Weinbruderschaft war, wünschten und wünschen sich wohl alle Anwesenden!!
Den Abschluss des Abends bildete traditionsgemäß das gemeinsame Singen des „Pfälzer Lieds“.
Nachdem der Bus gegen 22.15 Uhr alle Mitfahrer aufgenommen hatte, räumten auch die „Längerhocker“ nach und nach den Hof, bis gegen 23.00 Uhr wieder endgültig Ruhe in der Martinspforte eingetreten war,
Ein sehr schöner Abend mit einer äußerst gelungenen und unterhaltsamen Veranstaltung ging wieder einmal viel zu schnell vorbei! Bleibt zu hoffen: „Auf Wiedersehen im Zellertal!“
Bernd Dieffenbacher


