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Liebe Weinbrüder,
viel ist geschehen im 54. Jahr des Bestehens der Weinbruderschaft der Pfalz. Die Umgebung unseres Ordenshauses hat sich durch die Bau- und Restaurierungsmaßnahmen des Unternehmers Manfred Vetter vorteilhaft verändert, ohne dass wir in unseren, das Vereinsleben ermöglichenden Rechten beschnitten wurden. Im Zuge der in unsere Ver- und Entsorgung eingreifenden Baumaßnahmen wurden Küche und Lager modernisiert. Unser Ordenshaus ist technisch sicherer geworden. Dies hat viel Mühe und Zeit gekostet. Selbst, wenn wir unser großes Ziel, die Entflechtung des Hauses durch Kauf der unter uns befindlichen Gebäudeteile nicht erreicht haben, können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Während sich das Bauen allmählich vollzog und arbeitsmäßig nur wenige Weinbrüder beanspruchte, stellten die vier Tage des Treffens der Deutschsprachigen Weinbruderschaften vom 19. bis 22. Juni höchste Anforderungen an die Organisation und an die Anzahl der helfenden Weinbrüder. Aus 42 Weinbruderschaften waren je nach Veranstaltung 200 - 400 Teilnehmer zu betreuen. Vom Empfang im Sektschloss Wachenheim, den Fahrten in den Süden und Norden der Deutschen Weinstraße, den Pfälzer Abend in der Jugendstilhalle in Landau, der Fahrt nach Speyer, das Erlebnis mit dem Kuckucksbähnel, die Verabschiedung im Herrenhof in Mußbach waren neben "amtlichen" Programmpunkten, wie Delegiertentagung und Fachtagung im Dienstleistungszentrum für den ländlichen Raum (DLR) in Mußbach und die Literarische Weinstunde mit der heimatlichen Festrede des Ministerpräsidenten i. R. Professor Dr. Bernhard Vogel mussten geplant und organisiert werden.
Uns bleibt nur zu danken! Allen Helfern, von den Weinbrüdern, Winzern, Künstlern bis hin zu den der Tagung Raum gebenden, kurz allen, die mit uns guten Willens waren, sei nochmals herzlich gedankt.
IN VITE VITA
Fritz Schumann Jochen Neumann Ordensmeister Ordenskanzler
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